Mein Leben


Meine bewegten Kinder- und Jugendtage durfte ich auf dem Stoppelmarkt (Vechta) verbringen; allerdings habe ich die ersten 3 Jahre meines Lebens in Deindrup/Langförfen verbracht, hier wurde ich auch getauft.

Die Tage waren mit Freunden aus der Nachbarschaft immer sehr kurzweilig, denn die Natur bot uns einen besonders abwechselungsreichen Spielplatz. Darüber hinaus war ich schon früh bei den Messdienern von Maria - Frieden, hier habe ich dann später auch eine Gruppe geleitet, die fast 10 Jahre existierte. Aus dieser Aufgabe erwuchs dann auch die fast 10 jährige Vorstandsarbeit mit mehreren Gruppenleitern gemeinsam. Diese Aufgabe hat mir viel Freude gemacht, denn innerhalb der Liturgie und auch im Gemeindeleben konnte ich etwas mitgestalten. Mit gut 230 MessdienerInnen und fast 70 GruppenleiterInnen war dies die größte Kinder- und Jugendgemeinschaft in Vechta.

Auch habe ich mich in der kath. ev. Pfarrjugend Vechta-Oythe engagiert. Als Vorsitzender konnte ich überpfarrliche Aktivitäten koordinieren und somit vielen Jugendlichen Kirche neu entdecken lassen. Als Kommunionhelfer habe ich in der Gemeinde gerne die Hl. Messe mitgefeiert; das Hl. Sakrament ausgeteilt.

Nach der Grund- und Hauptschule besuchte ich die Handelsschule in Lohne, dann absolvierte ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel bei der Firma Kathmann Im - und Export.
Hier war ich incl. Bundeswehrzeit 7 Jahre beschäftigt, dann wechselte ich noch für 3 Jahre zur Firma Wernsing in Addrup.

Im Jahre 1989 habe ich dann NEU angefangen - das Studium der Theologie und Religionspädagogik aufgenommen. Das war ein richtiger Einschnitt in meinem Leben. Jetzt folgten 4 Jahre in Wilhelmshaven und 2 Jahre in Münster.

Mein Diakonatsjahr verbrachte ich in Bocholt, Hl. Kreuz - dann folgte die Weihe zum Priester.

Als Sommerkaplan hatte ich fast 3 Monate Zeit, verschiedenste Dinge auszuprobieren - diese Zeit war geprägt von einer außergewöhnlich lebendigen Liturgie mit vielen Urlaubern in Schillig.

Meine 1. Kaplanstelle trat ich dann in Molbergen und Peheim an - hier durfte ich gemeinsam mit Pfr. Konrad Drees wirken. Es waren wirklich gute Jahre!

Die Zeit von 2000 bis 2004 durfte ich in Lohne St. Gertrud - als Kaplan verbringen. Der Hauptaufgabenbereich lag in der Kinder- und Jugendarbeit. Es war eine sehr intensive Zeit mit unzähligen Begegnungen im Gottesdienst, den verschiedenen Gruppen und Vereinen und natürlich während der Sommerfreizeiten! Gerne war ich in dieser Zeit "mittendrin"!

Zum 12. September 2004 hat mich der Bischof von Münster zum Pfarrer an der Pfarrkirche St. Vitus, Visbek und zum Pfarrverwalter an St. Antonius, Rechterfeld ernannt. Gerne bin ich diesem Ruf gefolgt und habe hier in Visbek ein neues Zuhause gefunden.  Die freundliche Aufnahme der Menschen hat mir gezeigt: auch heute noch ist es eine sehr lohnenswerte Alternative als Priester unter den Menschen zu leben. Dieses Leben miteinander zu teilen, um so Gott im Alltag wieder mehr Raum und Zeit zu schenken.